Strategische Transaktionsberatung
Der Kauf und der Verkauf von Unternehmen wurden auch im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren mehr und mehr zum geeigneten Instrument in der Umsetzung der jeweiligen Unternehmensstrategie. Für Unternehmen stellen sich die Fragen nach Nischenstrategien oder breitem Angebotsansatz. Hinzu kommt, dass im Krankenhauswesen Transaktionen nicht selten in der Kritik stehen. Umso bedeutender ist es, hierfür eine schlüssige Transaktionsstrategie erarbeitet zu haben.
Das M&A-Team von Oberender war in den letzten Jahren an einer Vielzahl von derartigen Transaktionen beteiligt und hat den gesamten Prozess von der Entscheidungsfindung über das Projektmanagement bis zum Closing und die anschließende Post Merger Integration für eine Vielzahl an deutschen wie internationalen Kunden gesteuert. Dabei waren wir sowohl auf Käufer- wie auf Verkäuferseite tätig.
Unsere Beratungsleistung umfasst die Erstellung von Sozialplänen, die Personalversetzung und -freisetzung, die kurzfristige Übernahme der Personalleitung sowie die Unterstützung bei Um- und Restrukturierungsmaßnahmen.
Immer im Blick haben wir dabei die Umsetzungsmöglichkeiten – dafür steht Oberender: keine Phantasien, sondern realitätsnahe Empfehlungen, bei deren Umsetzung wir behilflich sind, wenn von Ihnen gewünscht.
Businessplan, Unternehmensbewertung und Kaufpreisableitung
Die Wirtschaftlichkeit einer Transaktion hängt immer von dem für das zu erwerbende Unternehmen zu zahlenden Kaufpreis im Vergleich zu dem aus der Transaktion entstehenden Mehrwert für den Käufer ab. Im Fokus steht also die Frage: wie hoch ist der Ertragswert des Unternehmens vor dem Hintergrund eines zu entwickelnden und zu implementierenden Businessplans? Und welchen Kaufpreis kann ich vor dem Hintergrund eines zu kalkulierenden Risikos eingehen?
Das M&A-Team von Oberender untersucht im Rahmen der Unternehmensbewertung Fragen zum aktuellen Wert des Unternehmens genauso wie zu Synergien, Mehrerlös- und Kostenpotentialen, um den zukünftigen Wert zu steigern. Methodisch werden zur Unternehmensbewertung und Kaufpreisermittlung Multiples ebenso herangezogen wie die „klassischen“ Bewertungsverfahren (DCF-Methode, Ertragswert, Substanzwert). In die abschließende Beurteilung eines Unternehmenswerts sowie die Prüfung, Plausibilisierung oder Ausarbeitung eines zugrunde gelegten Businessplans fließen die großen Erfahrungswerte unserer M&A-Manager ein, die wir in der Beratung in verantwortlichen M&A-Positionen für andere Beratungen und Klinikbetreiber sammeln konnten.
Commercial Due Dilligence
Die Commercial Due Dilligence wird gerne als die Königsdisziplin im M&A-Prozess bezeichnet. Sie liefert die wesentlichen Informationen dazu, in welchem Marktumfeld sich ein Unternehmen bewegt, wie dieses den Herausforderungen des Marktes begegnen kann und wie sich diese Rahmenbedingungen auf den Businessplan, insbesondere die Erlösseite auswirken.
Eine unserer Kernkompetenzen bei Transaktionsverfahren liegt daher auf der Analyse des Markt- und Wettbewerbsumfelds einschließlich einer Einordnung des Unternehmens in das regulatorische Umfeld und der dortigen Potentiale. Auf Basis einer fundierten Kennzahlenanalyse schärfen wir bei unseren Kunden den Blick für die Zukunft und helfen so, den angestrebten Wert einer Transaktion besser und genauer einschätzen zu können. Die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs der Transaktion wird dadurch signifikant erhöht.
Die Commercial Due Dilligence umfasst fünf Bausteine und wird mit einer potentiellen Business-Plan-Validierung abgerundet:
- Geschäftsmodell
- Marktanalyse
- Wettbewerbsanalyse
- Regularien
- Upsides & Downsides
Start-up-Investorenberatung
Schon seit knapp 10 Jahren halten unsere Mitarbeitenden Kontakt zu Gründerinnen und Gründern im Gesundheitswesen. Unser Netzwerk bauen wir kontinuierlich aus. Healthcare-Start-ups spielen im Markt eine immer wichtigere Rolle, weil häufig nur durch sie ein notwendiger Innovationsschub entsteht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberender AG kennen beide Seiten: das traditionelle Gesundheitswesen mit seiner komplexen Regulatorik und die jungen Unternehmen, die den Blick über den Tellerrand wagen.
Wir kennen das überdurchschnittliche Risiko von Investitionen in Start-ups und wissen durch die enge Zusammenarbeit mit Gründerinnen und Gründer um die Besonderheiten dieser Unternehmen. Dieses Investitionsrisiko können wir für Kapitalgeber durch unsere fachliche Expertise im Gesundheitswesen und unsere großen Datenbanken reduzieren. Unsere Tätigkeiten richten wir dabei immer sehr flexibel auf die Größe des Start-ups und des Investments ab.
Post-Merger-Integration
Ungeachtet der wachsenden Anzahl von Firmenzusammenschlüssen und Unternehmensübernahmen im Gesundheitswesen wird der Integration der zusammenwachsenden Unternehmen häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Fehlende Genauigkeit bei der Datenanalyse und zu grobe Konzeptvorstellungen legen dafür den Grundstein. Mangelnde Konsequenz und Professionalität beim Projektmanagement verschärfen das Problem. Damit bleibt die Post-Merger-Phase die riskanteste Phase des Transaktionsprozesses.
Oberender unterstützt die Integrationsphase beispielsweise beim Aufbau und der Begleitung eines Projektmanagementbüros, der Steuerung des PMI-Projektportfolios und der Konzeptionierung und Steuerung einzelner Integrationsprojekte. Im Rahmen eines Interimsmanagements stellen wir bei Bedarf auch Führungspersonal für diese Aufgabe zur Verfügung.
Nach Investments in Healthcare-Start-ups begleiten die Teams der Oberender AG auch im Rahmen der Stabilisierung des Geschäfts, des Marktzugangs und des Wachstumskurses, durchaus auch mittelfristig, zum Beispiel bei Realisierung einer Buy-and-Build-Strategie.